nein - nicht schon wieder - nur der Blog zieht um
der neue Blog wird gerade hier eingerichtet
Man geht arbeiten um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Man arbeitet für eine Firma, erbringt dort eine Leistung und erhält dafür Lohn.
Wir leben im 21. Jahrhundert und in Deutschland, das hat unter anderem den Vorteil: ich bekomme weiterhin Geld wenn ich krank bin. Sollte ich aus irgendeinem Grund meine Arbeitsstelle verlieren bekomme ich Arbeitslosengeld.
Soweit so gut.
Was mir allerdings gerade den Glauben an die juristische Vernunft raubt:
wir haben in der Firma anscheinend das große Los bei der Mitarbeiterverteilung gezogen.....denn einen Teil des Monats arbeiten wir für die "Kollegen", die anscheinend der Meinung sind: ich tue nichts - bekomme aber Geld. Sollte ich für mein Nichtstun mit Jobentzug bestraft werden - bekomme ich nochmal Extrageld.
Oder auch dieser Sachverhalt:
Ein "Kollege" hat bei einem Kunden dermassen gut gearbeitet, dass nach getaner "Leistung" der Vorgesetzte zum Kunden gerufen wurde. Bis heute wissen wir nicht, ob wir den Kunden überhaupt halten können. Der "Kollege" wurde daraufhin abgemahnt - denn anscheinend haben frühere Gespräche über mangelhafte Arbeitsqualität keine Einsicht gehabt. Der Kollege gelobte also Besserung. Und mehr oder weniger prompt kam die nächste Glanztat. Der Kollege war bei einem Kunden und kam mit einer Liste von mangelhaften Zuständen zurück. Es handelt sich hierbei um bauliche Mängel, die auf den ersten Blick sichtbar sind. Diese Mängel hatte ein anderer Kollege im letzten Jahr festgestellt, der Kunde hat die Mängel daraufhin beseitigen lassen. Als der "Kollege" diese Mängel in diesem Jahr wieder aufschrieb - waren die Anlagen in einwandfreiem Zustand. Wie gesagt: es geht nicht um Kleinigkeiten, die übersehen werden können. So wie es aussieht, kann der "Kollege" gar nicht vor der Anlage gestanden haben - sondern hat einfach vom letzten Jahr alles abgeschrieben. Der Kunde war natürlich mehr als erstaunt über diese erneute Mängelliste und wandte sich an die Geschäftsführung.
Da mit dem "Kollegen" bereits mehrfach gesprochen wurde, eine schriftliche Abmahnung erfolgte - und alles nichts genutzt hat - bekam der "Kollege" die Kündigung.
Und was geschieht? Er klagt - und bekommt eine Abfindung!!!!! Was ziehe ich daraus als Schlußfolgerung?
Ich gehe zur Arbeit, trinke Kaffee und schaue aus dem Fenster. Irgendwann weist mein Chef mich daraufhin, dass ich meinen Vertrag erfüllen muß. Ich gelobe Besserung, wende mich 2 Tage meinem Schreibtisch zu und verbringe die nächste Zeit damit, aus dem Fenster zu sehen. Bis ich eine schriftliche Abmahnung bekomme. Ich gelobe Besserung, arbeite 2 Wochen um dann entspannt aus dem Fenster zu sehen. Irgendwann kommt die Kündigung. Ich werde von meinem Arbeitsplatz freigestellt, bekomme die Zeit bis zum Ende der Kündigungsfrist mein Gehalt und zusätzlich eine Abfindung.
Heißt das im umgekehrten Schluß, dass ich eigentlich selber Schuld bin, wenn ich arbeite, anstatt aus dem Fenster zu schauen?
"warum ich arbeiten gehe - oder auch: ich ... »Vielleicht werde ich ja doch alt....jedenfalls meint mein Trigeminusnerv, er muß sich schmerzhaft in Erinnerung bringen. Und mein Chef hat mich heute morgen kurzerhand zu Hause gelassen.
So habe ich also Muße meine Bilder hochzuladen....
Dies ist unser Mini-Album vom Amerika Urlaub....so eine Art Kurzübersicht





der große Tag ![]()
Mein jüngster Sohn ist 18! Und so sieht man aus - an diesem besonderen Tag - wenn man noch fest davon überzeugt ist, dass es ein Sch....tag ist:

Ja....man hat halt mit der Mutter bis um 12 gesessen. Mit der Mutter!!!!! Keine Party in Sicht (klar - gerade umgezogen und irgendwie noch nicht so richtig Fuß gefasst, die eine Hälfte Freunde ist in Amerika, die andere 250 km weg) - und man wird vertröstet, dass nächstes Jahr alles besser wird.
Der große Bruder hat keine Zeit, weil er Spielersitzung hat, der andere große Bruder ist zwar zu Hause, wollte aber eigentlich mit irgendjemand ins Kino gehen und kam nur zurück, weil die Mutter getobt hat.....Eigentlich....
Und dann wird es vor der Tür auf einmal laut.
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Und hätten die Kumpels nicht auf dem falschen Bahnsteil gesessen, dann wäre auch der Plan aufgegangen und alle wären um Punkt 12 zum Anstossen da gewesen ![]()
So mußte halt kurzfristig der Abholdienstplan (selbstredend waren Kino und motzende Mutter nur ein Fake) neu organisiert werden, der nächste große Bruder mal schnell in die andere Richtung fahren....was tut man nicht alles, um dieses Gesicht zum Strahlen zu bringen!!!!!
Hey Jungs - jetzt haben wir es geschafft - aus 3 Kleinen sind 3 Große geworden - ich bin super super stolz auf Euch!!!!!
und es gibt sie doch ...
heute morgen in der Tankstelle. Ich stehe an der Kasse als hinter mir die Tür auffliegt und ein Mensch hineinstürmt. Hektisch schnaufend.
"Kann es sein, dass ich vorhin nicht bezahlt hab?"
Die Kassiererin grinst.
"Ich bin voll im Klausurstress. Sowas ist mir ja noch nie passiert. Und als ich jetzt unterwegs war, dachte ich...."
Es gibt sie also doch noch, die ehrlichen Menschen, die schusselig genug sind, etwas "anzustellen" und dann vollkommen irritiert zurück kommen - hochrot und beschämt - und alles wieder gut machen!
Schön
...aber anscheinend nicht nur mich:

Diese Woche teile ich die Tage in Arbeit und Ferien ...heute war der Feriennachmittag in Frankfurt. Unter anderem im Zoo....und Herr Löwe war nicht der Einzige, der herzhaft gegähnt hat
In unserem neuen Zuhause ist die Küche bereits drin gewesen - superpraktisch und mindert den Stress auf jeden Fall!!!!! Aber so ganz ohne Küchensachen kaufen geht es dann doch nicht...also habe ich von meinem Lieblingsschweden ein paar Regale geholt, auf denen jetzt dekorativ viele Teedosen stehen . Und da man nicht immer nur Tee trinken kann.....und ich die Vorliebe des Mannes mit dem ich am Liebsten zusammenlebe für Rührkaffee auf keinen Fall teile ....und weil Rot so gut in meine Küche passt...und weil...... jetzt ist sie hier: die beste Espresso Maschine - mit dem superleckersten Espresso und dem schaumigsten Milchschaum falls ich heute nacht nicht schlafen kann - dann weiss ich wenigstens warum - man muß ja all die leckeren Sorten probieren so hat nun jeder Bewohner sein wichtigstes Accessoir im Haus....
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Umzug - wird definitiv nie ein Hobby von mir ....ich frag mich nur, warum ich es dann doch regelmässig tu ![]()
Wir sind jetzt 4 Wochen hier - und das Schlimmste ist geschafft...
das Schlimmste?
Nicht ganz....vereinzelte (natürlich besonders sperrige) Teile stehen noch in den diversen Vorwohnorten herum und harren auf den Transport. Die Vorhänge liegen entweder im Regal oder sind noch nicht entschieden. Die Reste vom Renovieren werden am Recyclinghof nicht angenommen und mindestens 1 großer Schrank fehlt auch noch.
Das sollte ja einfach zu regeln sein - ab zum Lieblingsmöbelschweden und einkaufen.
Nie - wirklich NIE - hätte ich gedacht, dass mich dieser Gedanke nicht ins Jubeln versetzt und ich schon im Auto sitze - aber ganz ehrlich: im Moment hab ich noch nicht mal mehr Lust auf IKEA...nachdem wir sämtlich Möbelhäuser der Umgebung durchforstet haben und Statistiken über Vielfalt oder Motivation der Verkäufer erstellen können, sind wir letztlich doch wieder dort gelandet...im schwedischen Möbelhaus und haben alles aus den Regalen auf Wagen geschmissen, um Transporter gekämpft und Tonnen geschleppt, geschraubt, gezerrt, geschoben.
Und zur Alternative waren wir im Baumarkt - oder im Gartenmarkt. Oder am Besten Beides.
Und nun langts...wir haben Umzugspause eingelegt. Jetzt geniessen wir das Wetter - zwischen den Regenschauer und nach Feierabend, freuen uns über den ersten Karpfen aus dem nah gelegenen See und ich bestelle Abzüge der Urlaubsbilder. Hach Urlaub...Amerika....
Wenn mich einer fragt: der nächste Umzug geht nach Übersee!
...aber mich fragt ja keiner ![]()
Nachdem wir also Georgia glücklich mit der neuen Familie verlassen haben (ich war sooooo froh, dass die Sawyers da waren und wir nur hinterherfahren mussten), hat mich doch die Müdigkeit übermannt und ich hab es mir auf dem Rücksitz bequem gemacht und geschlafen (mindestens 5 Minuten....aber höchstens 10). Nach 4 Stunden Autofahren - na gut. Frank ist gefahren, Thomas hat erzählt und ich habe gegähnt, sind wir in Slocomb angekommen. Viel aufgenommen habe ich nicht mehr. Aber irgendwann war ich im Bett - und prompt um halb vier wach
. Aber das wars dann auch schon mit Zeitumstellungsschwierigkeiten. Die Morgensonne hat irgendwann ins Zimmer gestrahlt und der See hinter dem Haus hat gelockt. Mit vielen Lillypads - und dem Alligator. Der war am Abend zuvor fachgerecht aus dem Teich gefangen worden, verschnürt und in einer Kiste aufgehoben, aus der er prompt entwischt ist. Samt der Schnauzenverschnürung. Das Kerlchen ist irgendwie wieder in den Teich gehopst und musste nochmal gefangen werden. Diesmal wurde er aber per Auto in ein Creek verfrachtet. William und Thomas kamen begeistert und ohne Alligator in der Nacht zurück....am nächsten Morgen war noch ein Alligator da.....oder vielleicht war es auch der Erste und der andere ein Zweiter????
Den Sonntag haben wir vertrödelt.....umstellen auf Amerika, Kind geniessen, eingewöhnen.....Frank angelte...Catfish und Alligator....Abends waren wir in der Kirche. Aber dies ist eine andere Geschichte und wird zu einem anderen Zeitpunkt erzählt.......
Washington
Nach der Weite der Südstaaten und den menschenleeren Blue Ridge Mountains war Washington fast schon ein Schock.
Am Freitag Nachmittag steckten wir in unserem ersten amerikanischen Stau - und ich war froh, dass ich nur Beifahrer war.Hotel in Alexandria. Am Eingang steht ein eigenartig anmutender Satz: Wir bemühen uns um die größtmögliche Sicherheit für unsere Gäste.....aha.....als dann abends noch die Security vor dem Hotel Platz nahm, wurde es uns doch komisch......aber vielleicht ist das eben einfach so.... Die Altstadt von Alexandria ist (mal wieder, wie so oft in den letzten 14 Tagen ) traumhaft schön. Direkt am Potomac gelegen, mit schönen Häusern und einer tollen Atmosphäre-
Und Washington srlbst ist toll....aber jetzt muß ioch dringend zum Frühstück.....
Zum neidisch werden ( grins )
Ich sitze auf dem Balkon, schaue auf Palmen und lausche dem Rauschen der Wellen. Die Sonne ist gerade ueber dem Strand von Panama City Beach verschwunden.....
Am Samstag war es endlich so weit
Auf nach Amerika!!!!!
Trotz aller Bedenken haben wir in der Nacht davor gut geschlafen!
Am Morgen warteten schon die Koffer im Auto und los ging es. Es war kein Stau und wir hatten auch keine wichtigen Papiere vergessen, also sassen wir im Flugzeug nach Paris. Gerne haette ich meine Hibbeligkeit mit dem Mann an meiner Seite geteilt....aber der war schon eingeschlafen, bevor der Flieger zu Rollen begann. In Paris hatten wir 2 Stunden Umsteigezeit. Geplant war ein Kaffee und ein Fruehstueck. Geschafft haben wir das Einchecken und das Plumpsen in die Sitze der Maschine, die uns ueber den Atlantik tragen soll. Dankenswerter Weise gab es kurz nach dem Start Cracker und....Tomatensaft - es stimmt wirklich - Tomatensaft schmeckt im Flugzeug viel besser!!!!
Wr hatten zwar nicht wirklich viel Platz fuer unsere Beine, aber dafuer eine komfortable Auswahl an Filmen.
So verging die Zeit und Amerika kam immer naeher. Immer wieder habe ich erfolgreich den Gedanken verdraengt, ob mein Sohn vielleicht doch zum Flughafen gekommen sein wuerde....
Als jedoch Atlanta in Sicht kam, ertappte ich mich dabei, die Strassen zu beobachten ....ob er nicht vielleicht doch mit seinem Gastbruder bis nach Atlanta gekommen war? Was natuerlich vollkommener Bloedsinn war. Atlanta ist von unserem Zielort 400 km entfernt. Da fahert man nicht mal so eben hin.
Dann amerikanischer Boden, Zollkontrolle etc.....Superfreundliche Menschen, die sich mit Engelsgeduld mein holpriges Englisch anhoerten und geduldig wiederholten, wenn wir etwas vor lauter Aufregung nicht verstanden hatten. Unsere Koffer hatten es auch bis Atlanta geschafft. Wir durften uns kurz sehen, dann gingen die Koffer wieder eigene Wege durch die naechste Kontrolle und wir fuhren mit dem Shuttle hinterher. Nochmal eine Kontrolle und das sollte es dann gewesen sein.
Ein langer Gang fuehrt dann in Richtung Ausgang. Dort stehen Menschen mit Plakaten um andere Menschen abzuholen. Wieder flackerte dieser Gedanke auf...wenn er hier ist, dann wuerde er jetzt hier stehen....
Muehsam schob ich den Gedanken weg. Wenn ich jetzt suchend ueber die Menschen schauen wuerde, w
aere ich doch nur enttaeuscht und das obwohl ich wusste: es sind noch 400 km bis zu meinem Sohn. Ich beschloss lieber auf den Boden zu schauen und gar nicht........in den Augenwinkel blieb ein Bild haengen. Ein Riese mit weissem Polo Shirt.
Das Geraeusch das aus mir kam war mit Sicherheit komisch....
Mein Koffer plumpste neben mich
Der lange Kerl tauchte unter dem Abtrennband durch -und dann hing ich meinem Kleinen (....) um den Hals!!!
Er war mit seinen Gasteltern am Flughafen. Passenderweise hatten die am Tag zuvor eine Gastschuelerin an den Flughafen gebracht und das Eine mit dem Anderen vereint.
So konnten wir dann mit tatkraeftiger amerikanischer Unterstuetzung unser Auto abholen - und gleich noch die Buchung aender. Wir fahren jetzt einen Chevrolet Tahoo (na ja....ich geh noch mal schauen, wie er heisst....)
Und dann gab es unser erstes amerikanisches Essen und 400 km Strasse
Eindrücke vom letztzen Spaziergang......von wegen: Kleine Hunde brauchen nicht viel Auslauf ....diese Dame besteht vehement auf Laufen - und geniesst ihr Hundedasein sichtlich:


Und wenn dazu noch solch eine Aussicht kommt - da braucht es keine Worte mehr:

dann sitzen wir im Flieger:)
Ich kann es kaum glauben, wie schnell jetzt die Zeit vergangen ist...
und doch ist es eine Ewigkeit her, dass ich am Flughafen stand und mich am Liebsten in den Koffer gepackt hätte um "das kleine Kind" nicht allein in die unsichere Fremde zu schicken
- damals am 15. August.
Und nun sind es nur noch 8 Tage bis ich ihn wiederhabe - er ist schon vorgewarnt, dass dann irgendwann abends eine quietschendes Etwas aus einem Auto schiessen wird, ihm am Hals hängt und heult ....ich hoffe, er wird nicht ertränkt ![]()
Neben den Koffern, die einladend und NOCH leer dastehen, stapeln sich die Kisten für den Umzug - denn kaum sind wir aus dem Urlaub wieder da, gehts ab nach Hessen ![]()
Und dann...ja dann...dann wird auch wieder Zeit sein, um endlich meinen Reisebericht vom West Highland Way zu schreiben und einen von Amerika (und den fast 4000 km die wir dann durchfahren haben).
Mit vielen schönen Bildern, noch viel mehr wunderschönen Eindrücken, ein paar Blasen und einer entzündeten Achillessehne sind wir wieder zu Hause - und wurden hier vom Regen begrüsst, von dem wir in Schottland erstaunlich wenig hatten!
Was soll ich schreiben? Es war ein wahr gewordener Traum!

Mit Sicherheit gibt es Zeiten, in denen die Landschaft noch schöner ist - wenn alles grün und lila ist - aber dann sind auch die midges unterwegs ....
Zum Laufen war es von den Temperaturen optimal und auch wenn die Heide noch nicht blüht: die Highlands sind ein Traum!
Und es gibt noch soooo viel zum Sehen - ich muß da unbedingt zurück ![]()
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